Ich bin zurück - Coming-Out

Shownotes

Wie in der Episode erwähnt, hier auch der Link zu Welcoming Out: https://welcoming-out.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Schwarz-Schwul adoptiert, der Podcast von und mit mir Savio David.

00:00:06: Ja wer hätte es gedacht aber nach zwei Jahren sind wir bzw bin ich tatsächlich wieder zurück?

00:00:11: Es ist September XX und ich sitze hier nehme endlich mal wieder etwas Neues für dich und für euch auf!

00:00:17: Für alle neun und beziehungsweise auch für die alten Hasen, die nach zwei jahren mal vielleicht eine kurze Aufrischung brauchen.

00:00:24: Ich bin Savio, ich bin der Titel des Podcasts schwarz-schwul und adoptiert.

00:00:28: In diesem Podcast spreche ich über Dinge und Thematiken, die sich in diesen Bereichen bewegen bzw.

00:00:33: die einfach auch alle drei Bereiche betreffen oder einzelne Bereiche oder alle drei in Schnittpunkten.

00:00:39: Dieser Podcast soll ein Aufklärungs- aber auch Unterhaltungspodcast sein Und ich lade dich bzw.

00:00:44: euch ein mit mir über mich unter anderem zu lachen.

00:00:48: Aber ich lasse es mir natürlich auch nicht nehmen, mit erhobenen Finger auf einige Dinge hinzuweisen.

00:00:53: Deswegen herzlich willkommen!

00:00:54: Ich freue mich dass du dabei bist das du zuhörst.

00:00:56: und jetzt geht's mal darum wo war ich eigentlich?

00:01:00: Denn es ist jetzt schon einige Zeit her, dass mein güdendes Stimmchen an dein bzw.

00:01:04: euer Ohr gelangt und eure Ohr muscheln und euren Kanal beschwingt.

00:01:09: Und da ist es natürlich auch einfach an der Zeit ein bisschen aufzuklären, wo ich die ganze Zeit war.

00:01:13: Warum das Ganze jetzt auch wieder zwei Jahre gebraucht hat bis mal eine dritte Folge hinauskommt und was einfach so geschehen ist?

00:01:20: Was der aktuelle Stand ist.

00:01:21: Als ich im Jahr zwanzig damals die Idee des Podcasts hatte habe ich schlichtweg einfach unterschätzt wie viel Arbeit dahinter stecken würde einen Podcast wirklich kontinuierlich und fortlaufend zu produzieren und aufrechtzuerhalten.

00:01:32: als kurze Erklärung bzw.

00:01:34: Aufklärung Ich bin ausgebildeter Musicaldarsteller habe ich in Innsbruck am Tiroler Landes Theater eine Produktion des Musikers her geprobt und gespielt.

00:01:45: Die Probenzeit alleine war ziemlich, ziemlich intensiv und das sowohl körperlich als auch emotional denn man darf schlichtweg nicht unterschätzen dass der Beruf Musikerdarsteller doch einfach wirklich alles drei ist tanzen singen, Schauspielen.

00:01:58: Und was viele Leute die nicht unbedingt in der Materie drin sind unterschätzen ist halt einfach dass die Proben Zeit einfach intensiv des Todes ist.

00:02:04: Du bist eigentlich so von zehn Uhr morgens bis mit unter sich uhr stetig am proben natürlich mit pausen und mittagspause aber du bist halt eigentlich wirklich die ganze zeit um das für sechs wochen oder so ungefähr mit diesem stück beschäftigt und in diesem ganzen probenprozess drin der einfach schlichtweg intensiv ist.

00:02:22: also wenn ich nach dem probentag heimgekommen bin dann war ich auch einfach fertig körperlich und auch von meiner auslastung so von meiner mentalen und psychischen auslastungen sowieso zu beschreiben mache danach einfach erfüllt.

00:02:35: aber auch einfach Aufnehmen von Podcast-Folgen danach war dann für mich irgendwie auch nicht wirklich eine Option, weil ich habe was zu essen gebraucht und mein Bett.

00:02:46: Ich hab dann im Herbst hier auch noch parallel zwei andere Produktionen geprobt und gespielt und war dadurch den ganzen Herbst am Pendeln zwischen Städten.

00:02:55: und ich möchte da jetzt mal dazu sagen Leute Hört auf euren Körper und euern Geist, also oder jeweils einzeln beziehungsweise auch wenn sie sich beide zusammen melden.

00:03:05: Wenn die euch die ersten Signale des Runterfahrens schicken.

00:03:08: Hört drauf!

00:03:08: Achtet darauf!

00:03:09: Achnet auf eurer Körper!

00:03:10: Aachtet eure Psyche!

00:03:12: Denn unser System schickt uns die Zeichen wenn wir zu viel machen und die sollten wir auf jeden Fall auch... Ich möchte jetzt eine Trigger-Warnung aussprechen, denn im folgenden Abschnitt spreche ich unter anderem über die Themen Depression und Suizidprävention.

00:03:24: Sollte dies gerade ein Thema sein was sensitiv ist und womit du gerade nicht umgehen kannst bitte ich dich bitte zu einem anderen Kapitel in diese Podcastfolge vorzuspulen.

00:03:33: Falls Du das Gefühl hast mit jemand reden zu wollen wähle bitte die Null.

00:03:45: Ich muss gestehen und zugeben, ich habe meine eigenen Signale zur damaligen Zeit ziemlich ignoriert beziehungsweise ich hab sie weggeschoben.

00:03:52: Und ich habe mir gedacht okay, ich nehme einfach später mal für das ganze Zeit und dass später hat dann eingesetzt als dann gefühlt nichts mehr ging.

00:04:00: Ich weiß nicht vielleicht können einige der Künstlerinnen unter euch damit relaten aber ich wollte nicht undankbar rüberkommen für die Möglichkeiten die ich in der damalige Zeit hatte... Dass ich spielen durfte, dass ich auf der Bühne stehen durfte einfach ignoriert oder ein bisschen sehr unterschätzt, wie das Ganze dann doch auf Körper und Geist gegangen ist.

00:04:19: Das war so für ungefähr zwei, drei Wochenenden dieses typische Lady Gaga-Meme Bus.

00:04:25: Klar!

00:04:25: Another Club, another Club.

00:04:27: Ich hatte dann beispielsweise Freitag eine Vorstellung inführt Dann bin ich nach Salzburg getravelt, hatte dann Doppelshow am Samstag Und dann am nächsten Tag bin ich noch nach Innsbruck und hatte dann in Innsbrück am Sonntag noch Doppelshow Bedeutet.

00:04:42: das war auf jeden Fall schon mal auch Zeit im Zug, die viel verbracht wurde.

00:04:46: Das waren fehlende Ruhephasen.

00:04:49: Es war kein richtiges Schlafen und es war eine Rastlosigkeit.

00:04:52: Und dann aber trotzdem natürlich... ...das Publikum bezahlt für die Show und das Publikumsbezahlt jetzt nicht dafür, dich auf der Bühne zu sehen.

00:04:59: um's mal sozusagen mit Schlafmangel und keine Ahnung was bedeutet ich war trotzdem auf.

00:05:05: okay Hi Alert!

00:05:07: Let's go, let's go.

00:05:08: Show, show, show.

00:05:10: Und ich weiß noch, ich hatte einen Wochenende in Salzburg an dem es so an meine Grenzen gekommen bin.

00:05:16: Also ich habe das Gefühl gehabt Ich hab eigentlich nur noch wie ein Roboter funktioniert.

00:05:21: Aber mein Körper und meinen... Ich war gar nicht da, also ich war irgendwie wie in so einem Tunnel.

00:05:26: Das war auch ganz krass!

00:05:27: Also meine Kolleginnen haben auch so gefragt, Servius alles gut bei dir?

00:05:30: Und ich war so ja ja ja weil ich so war.

00:05:33: wenn jetzt irgendwas ist und wenn mich jetzt irgendjemand zu sehr oder so fragt was los ist dann krach ich hier komplett zusammen und dann ist alles fertig.

00:05:44: Ich brauche natürlich nicht zu erwähnen, dass das absolut nicht gesund ist oder war.

00:05:48: Ich hatte meine Themen um die ich mich eh schon länger kümmern wollte auf psychischer Hinsicht um es mal sozusagen und ich habe immer so gesagt okay nach dieser Produktion oder nach diesem Stück nehme ich mir die Zeit dafür und das ist dann einfach nie gekommen weil ich dann neue Sachen angenommen habe weil ich mich natürlich auch gefreut habe und wertgeschätzt gefühlt habe dass sich für andere Projekte angefragt wurde.

00:06:08: Aber dadurch habe ich mich quasi in so einen Teufelskreis begeben von okay, wann ist dieser Zeitpunkt?

00:06:13: Wann kommt diese Möglichkeit sich um mich zu kümmern bzw.

00:06:18: mich um mich zukümmern?

00:06:19: Das Ganze hat dann einfach mein Körper- bzw.

00:06:21: ein System für mich übernommen und ich hatte dann letztes Jahr im April während dem Proben für ein neues Stück kompletten Ausfall Also sowohl psychisch als auch körperlich und ich musste eine Produktion abbrechen, weil es ging einfach nichts mehr.

00:06:35: Ich war nicht aufnahmefähig, konnte mir keine Texte merken, ich war nicht funktionsfähig... ...ich habe dann selber Vorwürfe gemacht so dass sich den ganzen Prozess und den ganzen Laden aufhalte und das war einfach ein teufes Kreis nach unten aus dem ich dann in dem Moment einfach nicht mehr rausgekommen bin.

00:06:49: Ich hatte dann das Glück und das Privileg, dass ich an einem Theater arbeiten durfte was mich schon länger kennt und sowohl die Kreativen als auch die Intendanz wussten okay Wie ich... Ich will nicht abliefern sagen, weil ich finde abliefer'n ist so ein Wort was automatisch wieder einen Leistungsdruck erzeugen könnte.

00:07:07: Aber die wussten was sich bieten kann und was ich kann wenn ich als wirklich hundertprozent ich auf der Bühne stehen darf und kann.

00:07:17: Und deswegen äh.. Ich bin immer noch sehr dankbar dafür dass ich tatsächlich dann das Projekt abbrechen durfte und das Theater gesagt hat hey nehmt ihr bitte deine Zeit und kümmert dich erstmal um Dich.

00:07:28: Und das habe ich dann das ganze letzte Jahr getan bzw.

00:07:32: Ich bin auch immer noch in diesem ganzen Prozess und ich werde damit auch nie aufhören, denn für mich gehört das ganze Thema Selbstentwicklung beziehungsweise das Beschäftigen mit sich selber.

00:07:41: Das hört für mich nie auf!

00:07:56: Ui, jetzt regnet's aber draußen Mai.

00:07:59: Und wie gehe ich einfach mit mir um?

00:08:03: Wie bin ich auch lieb und nett zu mir?

00:08:07: Das ist alles ein sehr schöner und wichtiger Lernprozess.

00:08:12: All dieses Ganze wäre natürlich nicht möglich gewesen ohne professionelle Hilfe und ich ermutige deswegen jede Person die zuhört da draußen geht in Therapie.

00:08:21: Leider ist das ganze Thema Therapie und in Therapien leider immer noch mit einem Stigma behaftet, was irgendwie für Schwäche steht oder was dafür steht irgendwie ja zu verlieren oder irgendwo nachzugeben und dem ist einfach nicht so.

00:08:38: Es ist ein unglaublich starkes Zeichen eine unglaublich starke bewusste oder unbewusste Handlung zu sagen hey ich gehe in Therapie, ich suche mir diese Hilfe.

00:08:49: deswegen möchte ich alle Personen ermutigen, das zu tun.

00:08:54: Falls ihr das Gefühl habt, ihr möchtet oder braucht es gerade und das ist auch nie zu spät!

00:09:00: Ich bekomme es öfteren mit dass für eine Person aus älteren Generationen muss jetzt mal sozusagen sagen ach was nützt das bei mir noch?

00:09:07: Keine Ahnung.

00:09:08: aber gleichzeitig habe ich so viele andere Fälle und Beispiele eben dafür gesehen das trotzdem noch nutzen kann.

00:09:16: Also es ist nie zu spät mit Therapie zu beginnen und sich auf diesen ganzen Weg zu machen, an sich und mit sich zu arbeiten und was es gleichzeitig auch braucht is Mut.

00:09:29: also ich muss und kann von mir persönlich sagen hat viel mut gebraucht mich oft das ganze einzulassen und zu sagen hey ich trau mich jetzt mal in diese Sachen reinzugehen reinzufühlen Mal auch, um es mal so zu nennen in diese Abgründe zu schauen.

00:09:47: Ich glaube das war auch ein Grund warum ich es ganz lang vor mich hergeschoben habe weil ich ebenso dachte okay wer weiß was da jetzt alles hochkommt und wenn ich dann Zu lange brauche um das zu verarbeiten oder um damit richtig normal Und gesund Umzugehen ok wie lang bin ich dann zum Beispiel musikermäßig?

00:10:07: Oder bühntechnisch raus?

00:10:08: und dann wollte ich nicht irgendwie zurückhängen dort dann Zeit verlieren, aber ultimativ ist natürlich der Körper und die Psyche holt sich das schon irgendwann zurück.

00:10:23: Ich kann nur empfehlen es früher als später zu starten.

00:10:27: Es ist September und September ist auch der offizielle Suizidpräventionsmonat.

00:10:43: ein bisschen einfach lieb zu sein.

00:10:58: Ich bin jedenfalls stolz auf uns alle, ich bin stolz auch alle die hier zuhören und ich bin stets auf jede einzelne Person die wir jetzt hier gerade sind und auf jeder einzelnen Person die es bisher geschafft hat!

00:11:08: Ich bin stolzt dass du noch da bist, ich Bin stolz das wir noch hier sind und lasst uns vielleicht in kleinen Steps daran arbeiten dafür zu sorgen mehr Leute noch hier sein können.

00:11:20: Deshalb in diesem Sinne mal Liebe nach da draußen!

00:11:23: Ein Satz, den ich mir immer wieder gerne vor Augen halte und der mir immer hilft wenn ich mich ein bisschen nicht so gut fühle.

00:11:28: oder im generellen du da draußen oder ich in diesem Falle Du hast noch gar nicht all die Menschen kennengelernt, die dich noch lieben werden.

00:11:35: Und ich finde diesen Satz irgendwie wunderschön weil ja es gibt noch so viele Möglichkeiten und Begegnungen in unserem Leben Die uns bevorstehen und so viele schöne Menschen den wir begegnen dürfen und wir selber sind schöne Menschen, die anderen schönen Menschen begegnern.

00:11:50: Mir persönlich hilft dieser Satz immer wieder ganz gut und deswegen wollte ich ihn jetzt einfach mal in diesem Rahmen beziehungsweise mit dieser Möglichkeit dropen bzw nach da draußen tragen.

00:12:00: Ich finde es ist ziemlich leicht oder einfach sich heutzutage im ganzen Trubel der Welt und in all dem was passiert das Gefühl zu haben irgendwie sich zu verlieren alleine oder einsam zu sein und ich finde dieser Satz kann dabei ziemlich gut helfen, so sehen.

00:12:17: So ja okay da sind auch so viele Menschen draußen im positivsten Sinne die noch gar nicht wissen dass sie uns kennenlernen werden und uns lieben lernen werden oder zu wertschätzen lernen werden Und umgekehrt natürlich auch so.

00:12:36: Ich bin so irgendwie.

00:12:37: ich finde diesen Gedanken so schön zu denken so, hm.

00:12:42: Na wer weiß wenn ich alles noch treffe und wer weiß wer mich wertschätzen wird?

00:12:46: Wer weiß wer sich lieben würde?

00:12:48: Wer weiss wer all diese Eigenschaften die ich mitbringe und All das was ich erlebt habe, wer ich bin Und usw.

00:12:57: Noch alles wertschätzen und lieben lernen wird?

00:13:00: und Ja das hilft mir auch zu sehen So ja ich bringe ziemlich viel mit Ich hab viel wunderschönes an mir Und viele Eigenschaften, die liebenswert sind und auch die Eigenschaft von denen ich persönlich vielleicht nicht so denke dass sie unbedingt die Liebenswärtesten sind.

00:13:18: Die findet manche andere vielleicht süß, die findet manch anderer vielleicht schön.

00:13:22: Selbstvernehmung, Fremdverneemungen ist auch ein riesiges Ding.

00:13:26: You never know!

00:13:29: Ja wer weiß da draußen Wer dich noch alles schön finden wird und wer sich in unterschiedlichsten Weisen und Formen in dich verlieben wird.

00:13:41: Ich nenn's jetzt mal Verlieben, ich glaube ihr wisst wie ich es meine!

00:13:44: Nun wollen wir aber doch auch einmal zum eigentlichen Thema der heutigen Folge kommen was ja auch in der Folgenbeschreibung steht und zwar das Thema Coming Out.

00:13:51: Um es mir theoretisch so anzugehen wie ich als Tavio das formulieren würde ist ein Coming out der Prozess des quasi offenbaren Erkennens mitunter einfach akzeptierend der eigenen Sexualität oder Identität.

00:14:05: Ein Coming Out kommt erstmal aus dir selbst, bzw.

00:14:09: aus der Person selbst und kann in verschiedensten Arten und Weisen stattfinden.

00:14:13: Ein Coming-Out kann in sich und mit sich selbst stattfinden indem man für sich selbst erkennt okay das und dass.

00:14:19: so und so sehe ich mich und ja auch der Prozess mitunter das ganze erst mal zu erkennen vielleicht mitunter je nach Person zu hinterfragen rein zu fühlen und zu sagen und zu erkennen, okay so und so kann oder ist die jeweilige Situation.

00:14:38: Ein Coming Out kann auch mehrmals im eigenen Leben geschehen.

00:14:41: also es gibt nicht irgendwie eine bestimmte Zahl an oh du musst jetzt dieses eine Coming Out haben und danach darf es keins mehr geben.

00:14:49: Das geht auch öfter.

00:14:50: Aufgrund von gesellschaftlichen, religiösen oder generellen Umständen des Umfeldes kann der Prozess des eigenen Coming-outs allein schon vor sich selbst bereits ein langer Prozess sein.

00:14:59: Das macht ihn aber nicht minder wichtig und macht ihn auch nicht minder wertvoll.

00:15:03: Und vor allem egal wie lange der eigene Prozess geht oder vielleicht gehen mag es gibt kein zu spät.

00:15:09: Es ist dein eigener individueller Weg den du gehst und lass dir da bloß nicht von irgendjemand oder dir selber einreden, dass irgendeiner dieser Prozesse schneller gehen sollte oder bis zu dem und dem Zeitpunkt erreicht werden sollte.

00:15:22: Ich habe schon einige Gespräche mit Personen geführt die so sagen ja ich hab mich erst mit siebenundzwanzig beispielsweise geoutet wo ich mir persönlich denke das ist kein erstes das ist trotzdem der Zeitpunkt in dem sich unter das Individuum sichergefühlt hat Wohlgefühlt hat oder das Gefühl, jetzt kann ich das Ganze einfach so heraustagen.

00:15:41: Deswegen ist es egal ob das Coming Out mit zwanzig passiert.

00:15:45: Mit vierzehn, mit sechzig... Wenn du es führst, dann ist das richtig.

00:15:49: Der nächste Schritt nach dem eigenen Coming-out bzw.

00:15:52: nach dem Coming out mit sich selbst oder vor sich selbst kann dann das Coming Out von anderen Personen sein.

00:15:57: Dies kann die engste Bezugspersonen beispielsweise sein ein Familienmitglied oder auch eine Random Person auf irgendeiner Party, die man an einem Abend vielleicht heute erst kennengelernt hat und bei der man das Gefühl hat ok dir kann ich das jetzt einfach mal erzählen Es muss auch übrigens gar kein Coming-Out vor einer anderen Person passieren Denn wie es doch so schön heißt, was man müssen ist Essen atmen und irgendwann vielleicht sterben.

00:16:19: Wenn du selber damit fein bist und gar nicht das Bedürfnis hast ein Coming-out bei anderen Personen zu haben, ist das genau so legitim?

00:16:25: Wie wenn du für dich persönlich fühlst okay ich möchte einen Coming out bei jemand anderem haben.

00:16:30: Ein Coming Out kann auch aktiv oder passiv geschehen um es mal so zu formulieren.

00:16:34: Ein Beispiel für ein aktives Coming-out kann zum Beispiel sein, einen Brief an die Mutter zu schreiben oder ein Gespräch mit deiner besten Freundin.

00:16:41: Es ist also quasi ein aktiver Prozess der Offenbarung bzw.

00:16:46: Ankündigung.

00:16:47: Ein passives Coming out kann beispielsweise eine Nachricht in die Familiengruppe sein so hey ich bring heute übrigens meinen Freund mit.

00:16:53: Quasi ein Anführungszeichen vor den Faktenstellen in beiläufiger täglicher umgänglicher Reform.

00:17:00: Ich weiß nicht, ob das jetzt die richtige Beschreibung in dem Sinne war.

00:17:02: Aber ich hoffe, dass ist durch das Beispiel ein bisschen verständlicher.

00:17:06: Bedeutet es kann sowohl ein öffentliches Statement sein als auch einfach einen Nebensatz.

00:17:11: Das liegt ganz bei der jeweiligen Person.

00:17:13: Was dem Ganzen allerdings mit unter negativ entgegen steht, ist der Unterschied zu einem Outing.

00:17:18: Ein Outing geschieht durch andere Personen also nicht durch einen selber.

00:17:22: Auch hier gibt es unterschiedliche Szenarien, die eintreffen und stattfinden könnten.

00:17:26: Deshalb hier auch mal wieder Barbeispiele.

00:17:29: Ein Outing kann zum Beispiel unbeabsichtigt oder versehentlich passieren.

00:17:32: Beispiel, Tante Emma spricht in ihren Freundinnenkreis darüber das ich schwul bin.

00:17:37: Ich habe es aber gewissen Personen in diesem Kreis vielleicht sogar bewusst noch gar nicht erzählt.

00:17:41: Damit hat Tante Emmer mich geoutet Denn der Prozess und die Offenbarung so kam nicht von mir selbst.

00:17:48: Ein anderes Beispiel Eine Person auf der Arbeit weiß dass du queer bist Und der ganze Rest der Arbeit aber nicht und droht dir nun im schlimmsten Falle damit Das Ganze an die anderen zu tragen.

00:17:57: Das Ganze ist, ob ihr sie nicht nur eine Straftat da es eine Drohung ist sondern sollte die Person das wirklich tun outet sie dich.

00:18:05: Es wird dir die Autonomität genommen über den Prozess und über das Coming-out selber zu bestimmen und zu entscheiden.

00:18:11: Leider Gottes kommt es oftmals vor dass ein Outing erpresst wird Beziehungsweise dass man damit erpresste wird Dass ein Outings stattfindet wenn man selbst nicht das eigene Coming-Out hat Sei dies in Arbeitsumfeldern oder sei dies auch im privaten, im familiären Bereich.

00:18:28: Queerness ist in vielen Bereichen, in vielen Ländern und in vielen Regionen und in den vielen Umständen einfach noch mitunter strafbar Und die jeweiligen Menschen und Personen begeben sich mitunter einfach in eine aktive Gefahr um das eigene Leben, um den eigenen Lebenszustand durch ein Outing oder durch das Klarwerden der eigenen Queerness.

00:18:49: Es darf deswegen nicht unterschätzt werden, wie krass und wie sehr in Outing das Leben einer Person verändern kann.

00:18:53: Und es im Negativen.

00:18:55: Deswegen finde ich es immer wichtig zu aufzuklären und zu betonen was der Unterschied zwischen diesen zwei Begriffen ist.

00:19:04: Gleichzeitig zeigt dies auch ganz exemplarisch das Privileg auf... heterosexuelle Personen schlichtweg haben.

00:19:12: Heterosexuelle Personen müssen sich aufgrund ihrer Heterosexualität nicht darum fürchten, ihr Leben zu verlieren und nicht darum Sorgen machen dass sie im Job anders angesehen werden das die im Job irgendwie anderes gekündigt werden oder sonst was.

00:19:28: natürlich kann dies geschehen aufgrund von Sexismus.

00:19:30: natürlich kann dieses geschehn aufgrund anderen Diskriminierungsformen aber rein aufgrund des Faktes der Heterossexualität haben diese Person nicht zu befürchten ihren Job zu verlieren, ihr Leben ein geschränkt zu bekommen oder wirklich um ihr Leben zu bangen.

00:19:46: Ich bemerke deswegen dass ich mich das öfter in Geduldsübungen üben und schulen muss.

00:19:52: wenn ich beispielsweise dann Kommentare lese wie Warum braucht es einen Coming Out Day?

00:19:59: So lang du Achim aufgrund deiner Heterosexualität keine Diskriminierung zur Befürchtung hast hast du vielleicht in diesem Thema einfach mal zu reflektieren und zuzuhören.

00:20:12: Falls jedoch aus mir unersichtlich den Gründen die ersten Optionen nicht zur Verfügung stehen, die ich genannt habe so... Jedem Individuum sein Prozess zu nehmen gibt es auch noch eine andere Möglichkeit und diese Möglichkeit ist schlichtweg, dass dich dein Unterkiefer näher an deinen Oberkiefer bewegt und du einfach die Schnauze hältst.

00:20:31: Ultimativ und futuristisch gedacht sollten wir natürlich irgendwann an den Punkt kommen gesellschaftlich

00:20:36: usw.,

00:20:36: an dem es gar kein Coming Out mehr benötigt und das Ganze einfach eine Normalität ist.

00:20:41: Aber da sind wir leider noch längst nicht und deshalb ist es wichtig, über das Thema Coming Out unter anderem auch einfach zu sprechen und aufzuklären.

00:20:48: Ich nutze hier die Möglichkeit und gebe ein Shoutout an eine tolle Hamburger Initiative namens Welcoming Out, die ich persönlich seit Jahren unterstütze beziehungsweise mit denen auch gut unter Zusammenarbeit und Testimonie bin Denn Welcoming out hat eine neue Form der Allyship ermöglicht.

00:21:01: Bei Welcoming OUT geht es nämlich darum dass man als einzelne Person selbst mit einem Button pinnen oder einem Zeichen oder dem Logo von Welcoming Ein klar erkennbares Zeichen für ein Safe Space, für andere queere Personen schaffen und zeigen kann.

00:21:16: Man zeigt Hey!

00:21:17: hier bist du sicher und darfst ganz du sein.

00:21:20: Man kann sowohl als queere Person, auch als hetero-Person ein Ally sein denn ich als queeren Personen kann diesen Button tragen und kann damit auch zeigen hey Transpersonen intergeschlechtliche Personen nicht binäre Personen sind bei mir einfach auch sicher beziehungsweise Ich bin auch ein Safe Space für diese Personen Denn das ist leider Gottes innerhalb der Queering Community auch nicht gegeben.

00:21:40: Durch die Organisation dieses Zeichen kann man also seinen Well Coming Out

00:21:44: haben.

00:21:45: Das richtet sich an jegliche Personengruppen, die ein Zeichen setzen möchten.

00:21:49: Ich werde übrigens für das Ganze jetzt auch nicht bezahlt, ne?

00:21:52: Dass es mal kurz klar ist... Aber es ist mir trotzdem wichtig, dass zu betonen!

00:21:56: Jetzt plaudern wir hier doch mal so'n kleines bisschen aus dem Nähekästchen Denn ich möchte so n bisschen über mein eigenes Coming-out sprechen.

00:22:03: Um ehrlich zu sein habe ich immer schon gewusst Okay, ich bin in Anführungszeichen anders als jetzt die anderen Jungs.

00:22:09: Also das ging schon los In der Nachbarschaft wenn's darum gingen Ok was wollen wir spielen?

00:22:13: Die anderen Jungs waren so, oh ja okay lass uns mal Feuerwehr oder wilde Kerle.

00:22:18: Oh Gott I hated it!

00:22:20: Oder diese ganzen männlichen Jungssachen spielen.

00:22:24: und ich war immer schon so auch Leute wie wir als wenn wir mal Zirkus spielen oder wenn wir keine Ahnung irgendwas für mich kreativeres eleganteres auf den Tagesplan hauen.

00:22:37: das ganze ist natürlich dann immer auf recht negative Resonanz gestoßen.

00:22:42: aber hey was erwartete in den zwei tausenden?

00:22:45: ich melde mich mal hier kurz aus dem sound editing beziehungsweise aus dem bearbeitungsmodus.

00:22:52: es tut mir furchtbar leid aber im folgenden abschnitt hatte ich einen tonproblem und deswegen klingt der folgende abschnitt vielleicht kurz mal ein bisschen anders und dafür entschuldige ich mich und gebiete in zukunft besserung.

00:23:06: danke.

00:23:09: In der Kindergarten und Grundschulzeit war es dann allerdings halt auch so, dass das Wort schwul oder dieser ganze Kosmos immer negativ konjunktiert war.

00:23:20: Also hatte ich natürlich immer eine negative Verbindung mit dem Begriff schwulen und habe mich dadurch vielleicht indirekt oder auch direkt schon gar nicht erst damit identifizieren wollen Denn schwul war offiziell etwas Schwaches zu feminines und dadurch etwas, was man nicht ist als Junge.

00:23:40: Ich war auch nicht darüber reden dass das Ganze natürlich absoluter Bullshit war und einfach schlichtweg in vielerlei Hinsicht auf dem Patriarchat basiert und aufbaut.

00:23:48: aber ja... Das war auf jeden Fall der Grund dafür warum ich mich mit dem Begriff schwul erstmal und lange tatsächlich auch gar nicht selber identifizieren wollte denn es war einfach was negativ konjunktiertes für mich gewusst habe.

00:24:00: ich's trotzdem schon immer also oh mein Gott Das eine Erlebnis.

00:24:08: Ich war mit meinen Eltern im Urlaub damals auf Teneriffa und ich habe dann, ich war da natürlich im Kinderprogramm also genau so... Und ich war absolut verknallt in den männlichen Kinderanimatür und ich hab damals schon gewerkt so oooh honey it's not the girls for me!

00:24:28: Ich hatte schon immer quasi dadurch schon dieses Bewusstsein oder diese Ja doch das Bewusstsein dafür, dass Mädels einfach für mich nichts waren in dieser Hinsicht.

00:24:41: Obvisuell also ich war trotzdem super gut immer mit den Girls Ich war immer super befreundet mit den Mädels.

00:24:46: Ich war eigentlich immer... I was one of the girls.

00:24:49: Das sind natürlich alles keine Kriterien und Stammkriterien dafür.

00:24:53: Oh wenn jetzt dein oder euer Kind oder wenn man selber so ist oder wahr, dass das automatisch heißt.

00:25:01: Aber es war jetzt einfach so meine individuelle kleine Geschichte.

00:25:04: Dann ging's so in Richtung Schule, weiterführende Schule und dann ging's zum ersten Mal um die Themen das die Jungs darüber geredet haben.

00:25:13: Oh ja!

00:25:14: Die sieht geil aus, die sieht hot aus.

00:25:16: Gesehen davon dass ich das gerede und wie Mädchen in der Hinsicht so objektifiziert wurden damals schon nicht cool fand und mir so gedacht, hört ihr euch eigentlich selber?

00:25:25: habe ich dann irgendwie trotzdem gemerkt... Ich kann mich mit überhaupt nichts davon identifizieren und hab schon so teilweise eigentlich gedacht, ähm, eigentlich find ich dich ganz süß oder diese ganzen Gedanken kamen mir dann so hoch.

00:25:42: Und ich sag's offenehrlich, ich habe ganz lange dagegen auch gekämpft beziehungsweise das einfach nicht wahrhaben wollen aufgrund der Angst davor was das bedeuten würde der Schule zu sein anders oder anders von den anderen behandelt werden würde.

00:26:01: Deswegen, ich weiß nur noch bei den ersten Geburtstagen oder so in der Realschule oder so dann ging es so um Venuszücken auf Venuszucken, Crash keine Ahnung was?

00:26:10: Dann hab' ich halt irgendein Mädchen genannt so... ...um einfach das Thema auch für mich abzulenken.

00:26:16: Also jetzt rückblickend natürlich... Ich glaube das ländliche Aufwachsen hat da auch seinen Teil dazu beigetragen dass da einfach noch ne Ich hatte dann auch tatsächlich... ich glaube mit zwölf, dreizehn ungefähr.

00:26:39: Hätte ich dann noch eine Freundin?

00:26:41: Eine offizielle, das war meine erste Freundin und äh.. Also quasi habe ich mich direkt danach geaudet!

00:26:51: Und dann wurde zu ihr so gesagt oh mein Gott Du bist die... Die macht die, die Männer gay.

00:26:58: I'm very sorry!

00:27:00: Es tut mir leid, obwohl ich auch eigentlich mich dafür jetzt nicht indem der hin sich zu entschuldigen müsste.

00:27:05: Kesse was mein own process.

00:27:07: aber ja ich wusste es eigentlich damals schon okay ich stehe nicht auf Frauen oder auf Mädels Aber ja gesellschaftlicher Druck und Angst Und Ja Deswegen es tut mir natürlich rückblickend tatsächlich wirklich leid weil ich mir auch denke, okay was muss das für sie auch ausgelöst haben so erstens mal.

00:27:28: Ich möchte auf keinen Fall oder wollte auch nicht dass die sich irgendwie benutzt fühlt oder so bloßgestellt fühlt dann auch durch den Fakt dass ich danach mein coming out hatte oder so weil ich glaube es muss auch einfach nicht einfach gewesen sein für sie als teenage Mädchen.

00:27:43: so ok Das Thema Coming of Age generell ist eh so ein Ding und jetzt hat sie einen Freund Funktioniert das nicht so und danach hat der sein Coming-out.

00:27:54: Und ach, es muss nicht einfach für dich gewesen sein, falls du das hörst oder siehst.

00:27:59: Das tut mir auf jeden Fall leid dass dieser ganze Prozess in der Hinsicht stattgefunden hat.

00:28:06: Jedenfalls habe ich mich dann... Ich glaube es war ... ... ... Vor einer Freundin zur damaligen Zeit von der ich dachte, oh!

00:28:25: Der kann nicht vertrauen.

00:28:26: Wrong cause she spilled my beans und dadurch wussten am nächsten Tag einige mehr davon als ich das eigentlich wollte.

00:28:34: Also irgendwie wurde mir da auch so ein bisschen die Autonomie genommen.

00:28:38: Das kannst du den so einigen Leuten selber zu erzählen.

00:28:41: Ja also falls du das hörst da draußen Da war's not cool honey.

00:28:48: Aber ich hatte tatsächlich das Glück und das Privileg.

00:28:50: Und dessen bin ich mir immer noch heute bewusst, dass ich einen Freund im Kreis hatte bzw.

00:28:54: dass er habe der das ganze sehr supportet hat die meiste mal so wow!

00:28:59: Der Himmel ist blau aber es ist... Ich weiß das nicht selbstverständlich, ich weiß das ist nicht immer gegeben und deswegen bin ich da.

00:29:05: höchst dankbar für und Höchst Dank war drüber, dass sich da dieses tolle Support System hatte haben durfte.

00:29:14: Wenn mich dann irgendjemand beleidigt hat oder mir blöd gekommen ist, my friends they went to town!

00:29:19: Die haben mich verteidigt die haben für mich eingestanden und das ist schätze ich immer noch heute sehr sehr sehr wert.

00:29:26: also danke an euch da draußen Danke an euch die die Kämpfe gekämpft haben im Rewe im Netto Und die für mich eingesstanden sind.

00:29:37: es waren tatsächlich auch oftmals einfach die girls die so gesagt haben ja Jetzt sind wir mit einem Schwulen.

00:29:42: Ja, der ist unser Freund und was soll man tun?

00:29:45: Vielleicht... ADHD, wer weiß?

00:29:48: dann trotzdem einfach sehr supportive war und immer noch ist.

00:29:57: Und ja, es ist nicht gegeben und das ist nicht Standard.

00:30:02: Ich hab's schon öfter gesagt aber ich kann's nicht oft sagen... ...ich bin einfach dankbar!

00:30:15: Ich bin sehr, sehr dankbar in dieser Situation sein zu dürfen und diese Privileg haben zu dürfen.

00:30:25: Denn leider gott ist es schlicht weg in vieler der Hinsicht um bei vielen Personen nicht so.

00:31:07: Dadurch, dass ich dann mein Coming-out bei verschiedenen Personen schon hatte, als Teenager und Jugendlicher war das für mich irgendwie im Verlaufe des weiteren Lebens nie krass eine Veränderung für mich, das auch vor anderen Leuten sozusagen beziehungsweise ohne jetzt ein Stereotypen denken zu wollen oder diese weiter vermitteln zu wollen.

00:31:28: aber also ich bin mit unter ja schon ziemlich offensichtlich queer obwohl das natürlich Auch wieder ein Thema für sich ist so, also wie ist man denn offiziell offensichtlich queer oder so.

00:31:39: Aber dadurch war immer relativ schnell klar okay ja das sind die Fakten.

00:31:46: Ich muss sagen ich bin sehr dankbar dass ich auf ein gutes Support System zurückgreifen konnte bzw in einem guten Support System war.

00:31:57: Mitunter muss ich auch sagen jetzt den Bezug auf Jetzt Und die jetzige Zeit, so in der ich mich befinde.

00:32:05: Dass ich ganz froh darum bin dass ich mein Coming-out oder Outing damals hatte.

00:32:12: also ich habe irgendwie schon immer relativ schnell gewusst.

00:32:14: okay das ist Fakt!

00:32:16: Das bin ich oder so fühle Ich und so ja fühle ich mich in Bezug auf andere Menschen und ich bin da wirklich dankbar dafür weil Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, der ein Prozess einfach nicht so ein... ich will nicht sagen linearer war weil das war er bei mir ja auch nicht und das muss er und soll er auch nicht sein.

00:32:40: Aber ich hab mit vielen Personen gesprochen bei denen das Coming Out oder das Thema Coming Out einfach eine ganz andere Dimensionen hatte.

00:32:49: aufgrund von Religion, aufgrund vom Herkunft, auf Grund von den unterschiedlichsten Aspekten bzw.

00:32:56: den unterschiedlichen Gründen wurde das oder fällt dass immer noch so vielen menschen schwer überhaupt ein coming out haben zu können, zu dürfen und ja frei die personen sein zu dürfen die sie sind.

00:33:10: Und ich empfinde da auf jeden fall sehr viel mitgefühl.

00:33:14: gleichzeitig bestärkt es mich aber darin weiter dafür zu kämpfen weiter für ja sichtbarkeit zu sorgen und sei es in anführungszeichen nur durch diesen podcast deswegen bewusst den anführungsteichen weil Das kann mitunter auch einfach die richtigen Menschen erreichen.

00:33:29: Und deswegen bin ich irgendwie dann doch ganz dankbar und happy, in dieser Art und Weise meinen Beitrag dazu leisten zu können und ja vielleicht da draußen auch die ein oder andere Person ermutigen zu können oder trotzdem einen sicheren Rahmen schaffen zu können.

00:33:44: In diesem Podcast kannst du dich ganz wohl und wie du selbst fühlen und wenn es denn in Anführungszeichen nur für die paar Minuten ist, in denen mein güldenes Stimmchen an dein Ohr geht hier wirst du auf jeden Fall safe.

00:33:56: Ihr Lieben, wir sind jetzt auch tatsächlich schon am Ende dieser Folge angelangt und ja ich bin ganz erfüllt.

00:34:03: Bin ganz glücklich fühle mich irgendwie ein bisschen in Klammer selbst therapiert und ich merke einfach wie mir das Spaß macht, wie es mir gut tut über Themen zu reden, Sichtbarkeit zu schaffen und vielleicht einfach jemand zu sein, indem sich Personen vielleicht auch wieder erkennen können.

00:34:23: Erstmal möchte ich dir sagen Dankeschön fürs Zuhören!

00:34:25: Danke dass du und ihr dabei wart bei dieser jetzt neuesten Folge.

00:34:30: Ich würde mich super freuen wenn du und ihren Zukunft auch weiterhin dabei seid Und mit mir auf diese spannende Podcastreise geht.

00:34:38: Es ist mir noch mal wichtig zu sagen... ...ich bin stolz auf dich?

00:34:41: Ich bin stolzt auf uns was wir geleistet haben das wir hier sind.

00:34:45: Wir dürfen uns das selber auch gerne öfter mal sagen und uns da selber ein bisschen mehr auf die eigene Schulter klopfen, denn in diesen Zeiten was gerade alles passiert wie sich die Welt verändert.

00:34:54: Was gerade mit unter der Zukunftsmüdigkeit, die ich mitunter empfinde und verspüre finde ist eine krasse Leistung was wir machen und dass wir hier sind und es ist etwas ganz ganz wunderschönes.

00:35:07: Danke, dass du da bist.

00:35:08: Danke, das du zuhörst!

00:35:10: Wenn dir dieser Podcast gefällt dann würde ich mich natürlich freuen wenn du den podcast folgst und mitunter auch einfach eine Bewertung darlässt und folgt mir auch gerne auf Social Media und das habe you David findet man mich dort überall.

00:35:24: Und ja wir hören uns in der nächsten Folge.

00:35:28: Dankeschön Tschüssi.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.